Feld der Möglichkeiten: Das Zwischennutzungsprojekt Semmelweisklinik

Auf einem Teil des Areals der früheren Frauenklinik im 18. Wiener Gemeindebezirk wurde vom Kunst- und Kulturverein Semmelweisklinik eine Arbeits- und Veranstaltungsstätte für über 90 Künstler*innen geschaffen. Die Zwischennutzung erschafft einen Zwischenraum, in dem dichotomische Begriffen wie „öffentlich“ und „privat“ rasch an ihre Grenzen stoßen. In ihrem Foto-Essay gibt Veronika Penz einen Einblick, wie sie mit ihrer räumlich-materiell fokussierten Feldforschung drei Monate lang in das Universum dieses Projekts eintauchte.

Braucht’s das?

Ende letzten Jahres ist eine lebhafte Diskussion darüber entstanden, welche Formen von Brauchtum in der Gegenwart noch angemessen sind. Dieser Beitrag versammelt Medienbeiträge von Fachvertreter*innen, die sich zur Angemessenheit und Veränderbarkeit von Traditionen geäussert haben.

Ausstellung „Penser l’urbain par l’image“ eröffnet

Das Städtische mit dem Visuellen oder auch durch das Visuelle denken: Mit diesem Vorhaben hat sich vor mehr als zwölf Jahren die französisch-deutsche Forschungsgruppe „Penser l’urbain par l’image“ gegründet. Eine gleichnamige Wanderausstellung, die vom 13. November 2024 bis zum 11. Februar 2025 in Paris zu sehen ist, blickt nun auf die vielfältigen Arbeiten der Forschungsgruppe zurück.

Finding, Losing, Maintaining Grip

Isabella Hesse berichtet im Interview von ihrer jüngst publizierten Forschung über die Berufsalltage von Stripper*innen. Es geht um stereotype Bilder von Sexarbeit, Vorstellungen und Realitäten von Freiwilligkeit und Freiheit sowie das Potential von ethnografischen Methoden in sensiblen Feldern.